binarioBLOG

23. April 2017

Next Level

Dieses medienpädagogische Projekt - was wir in den Winterferien gemeinsam mit zehn Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren durchführten - verbindet miteinander die Medien Film und Computerspiel.

Entstanden ist dabei ein Labyrinthspiel; Handlungsort: Keller. *Grusel*Dieses Monster wartet im Labyrinth und will dich...

Zum Inhalt: Ein Videoclip erzählt die Vorgeschichte des Labyrinthspiels: Drei Freundinnen werden im Wald durch mysteriöse Umstände voneinander getrennt. Der Hauptheldin bleibt allein zurück und findet Blutspuren. Sie ahnt Schlimmes und macht sich auf die Suche nach ihren Freundinnen. Die Spuren führen sie schließlich in einen dunklen Keller…
Im Labyrinthspiel muss die Hauptheldin ihre Freundinnen aus einer Kiste befreien. Doch auf dem Weg durch das Labyrinth sollte sie sich in Acht nehmen, denn überall lauern Gefahren, unter anderem das Monster Chika!

Zur technischen Umsetzung: Die Spielfiguren wurden mit Hand gezeichnet, im Greenscreen fotografiert, in einer Fotobearbeitungssoftware ausgeschnitten und in das Spiel eingefügt. Die Hintergründe ließen sich in der Software Scratch gestalten, mit der auch das Spiel programmiert wurde. Zur stimmungsvollen Untermalung kamen verstörende Töne zum Einsatz.
Als Controller setzen wir Makey Makey ein, um die Spielsteuerung zu “vergrößern” und so für zwei Spieler leichter bedienbar zu machen.
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Ein Still aus dem Intro (Videoclip)

Fazit: Abschließend lässt sich unsererseits festhalten, dass sich der technische Aufwand in Anbetracht des Ergebnisses wirklich gelohnt hat. Besonders beeindruckend war, wie bei der Abschlusspräsentation das Publikum mit den Spielern mitfieberte und geschlossen zusammenzuckte, wenn das Monster wieder zuschlug.

Gruselige Grüße!
Eure Binarios

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25. Januar 2016

Bildung und Digitale Medien - Typische Denkmuster

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , , — admin @ 17:10

Mitglieder der zweiten Generation der Digital Natives, also diejenigen, die mit dem mobilen Web aufwachsen, halten sich nahezu 24 Stunden darin auf. Das ist der Unterschied zur ersten Generation der Digital Natives, der jetzigen Altersgruppe U40 oder z.B. zur MTV Generation, deren Lebenswelt auch stark von Medien geprägt war. Bei diesen Generationen gab es automatisch (wenn auch in fallender Tendenz) Medienauszeiten. Die Mediennutzung war nicht allgegenwärtig. Heute dagegen ist die Digitale Medienwelt eine Lebenswelt. Punkt. Das Ausbildung, bzw. das das Bildungssystem in irgendeiner Form auf diese Entwicklung reagieren muss oder wird, ist nicht besonders strittig. Sehr kontrovers wird aber diskutiert, wie und in welchem Maß das geschehen soll.

Pro “Bildung ganz neu denken”: Einerseits kann man argumentieren, dass sich Angehörige dieser 2te Generation in der Digitale Medienwelt wie Meeressäuger im Wasser bewegen. Im Umkehrschluss gilt, wenn man mal bei dem Vergleich bleibt: nimmt man diesen jungen Menschen (z.B. in der Schule) die Digitalen Medien weg, dann ist das so, als wöllte man Delphine an Land trainieren. Das Resultat wäre eindeutig, dort würden sie keine Tricks lernen, sondern einfach sterben. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit eines Vergleiches in abgeschwächter Form: Das Problem für die Delphine ist die Begrenzung ihrer Lebenswelt auf das Bassin/das Delphinarium. Es ist einfach ein viel zu kleiner, eingeschränkter Bereich, dort sterben sie zwar nicht, aber sie werden gequält, eigentlich bräuchten sie die unendlichen Weiten der Ozeane, um sich frei zu entwickeln. Genau so ist das auch mit den Schülern in der Schule. Deshalb muss man das Bildungssystem ganz neu denken.

Kontra “Bildung ganz neu denken”: Wir bleiben bei den Meeressäugern. Für die Vertreter eines klassischen Bildungssystems begeben sich Schüler ins Digitale Medium, so wie sich eine Herde Wale an den Strand begibt. Für die Wale ist es der Weg in die absolute Bewegungslosigkeit. Wenn sie niemand ins Wasser zurück rollt, sterben sie. Genau so ist die Digitale Medienwelt ist kein natürlicher Lebensraum für Menschen und Schüler sind Menschen. Sie brauchen bestimmte natürliche Voraussetzungen unter denen sie tatsächlich leben und sich entwickeln können. Alles andere ist eine gefährliche Illusion, die Schüler sind desorientiert oder sie folgen einfach einem schlechten Beispiel. Deshalb muss das Bildungssystem vor der Benutzung der Digitalen Medienwelten warnen.

Versteckt werden diese beiden Argumentation übrigens auch gern hinter einem simplen, vorgeschobenen Argument, dass Schule gar nicht mehr leisten kann, weil Schule nun mal so ist, wie sie ist. Darin sind sich Pro und Contra Front übrigens erstaunlich einig. Nur, dass für die einen, dies dann eben Grundlage ist, zu sagen: Ja, wir müssen Bildung neu denken, weil unsere Bildungseinrichtungen abgeschafft gehören. Und für die Anderen: Nein, wir können Bildung nicht neu denken, weil unsere Bildungseinrichtungen dafür keine Kapazitäten haben.

Mit ein wenig Abstand wird klar, dass beide Argumentationen irgendwie plausibel wirken. Dabei handelt sich schlicht um zwei unterschiedliche Perspektiven auf Welt, zwei unterschiedliche Denkmuster, die die jeweils passenden Sachverhalte in den Vordergrund rücken und die andern verdrängen, um eine möglichst endgültige Lösung präsentieren zu können. Im allgemeinen Streit um das, was ist Fakt: rot oder grün, schwarz oder weiß, geraten die Details aus dem Fokus, werden die praktischen Vermittlungsansätze, die alltäglichen Herausforderungen vergessen. Wie fast immer brauchen wir Kompromisse. Die Pro-Seite ist nicht besonders kompromissbereit, denn sie fühlt das Recht der Zukunft, des Neuen auf ihrer Seite, unsere Zeit wird kommen, die andere Seite muss nachgeben, sonst wird sie zerstört. Die Contra-Seite ist nicht besonders kompromissbereit, sie verfährt nach der Devise: wehret den Anfängen, sie hat Angst, dass sie, wenn sie nachgibt, überrumpelt wird und alles althergebrachte Gute zerstört wird.

Wie könnten die Kompromisse aussehen. Was hätten sich die beiden Lager denn nun vielleicht zu bieten?

30. November 2015

Arabica

Abgelegt unter: Allgemein — Tags: — admin @ 18:37

IMPRESSIONEN folgen… zur HOMEPAGE

30. Oktober 2015

Filmpremiere “Star Story” im Zschopauer Schloß Wildeck

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:38

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28. August 2015

Found Footage Film

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:33

foxfilmstill_klein In unseren Medienworkshops wurden schon viele witzige Filme gedreht. Diesmal beim Sommerfoxcamp 2015 ist es ernst geworden. Ich versuchs mal mit einem Vergleich. Wenn Menschen Autos wären, dann wäre der Film hier ein Crash Test und die Figuren im Film, das wären die so genannten Crash Test Dummies. Klar, Filme sollen unterhalten und Spaß machen, aber wir haben eben auch die Möglichkeit, in ihnen durchzuspielen: was wäre wenn?
Was wäre wenn unser Umgang miteinander, der manchmal ziemlich mies ist, wenn wir uns gegenseitig so richtig ärgern, wenn wir uns mobben, uns manchmal auch aus Übermut, aus reiner Langweile oder aus Spaß weh tun, was wäre wenn unser Umgang miteinander total eskaliert, was wären die schlimmsten denkbaren Konsequenzen? Was wäre wohl der worst case? Das spielt man besser in einem Film durch. Man sorgt dafür, dass die Bremsen versagen oder die Airbags, lässt es richtig krachen, wie bei einem Crash Test eben. Dann schaut man sich das nachher an und wird vielleicht ein Stückchen schlauer und beginnt, um beim dem Vergleich mit dem Auto zu bleiben, sich anzuschnallen und versucht, vielleicht ein bisschen vorsichtiger, rücksichtvoller zu fahren, da man nun weiß, was alles schiefgehen kann. Damit der Test wirklich Sinn macht, braucht man allerdings recht realitätsnahe Bedingungen. Darum heißt es: Aufgepasst! Dieser Film ist als Dokumentation getarnt. Diese wirklich fantastische Gruppe hat ihn Stück für Stück entwickelt, um ihn für sich und für euch echt aussehen zu lassen, um die richtige Stimmung zu erzeugen.

31. Mai 2015

Präsentation in der Neuen Sächsischen Galerie

Am 12.05.15 war es soweit: alle entstandenen Animationsfilmsequenzen der Schülerinnen und Schüler des Acricola-, Andre- und Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums wurden auf den fünf Leinwänden - auf denen vorher Ulrich Polsters Stalker Material gezeigt wurde - präsentiert. Insgesamt waren 48 Minuten Animationsfilmsequenzen zu sehen, die die elf Gruppen in unserem museumspädagogischen Workshop produziert haben.

Ein großes Danke an das Team der Neuen Sächsichen Galerie, dass sie den Schülern, den Lehrern und uns diesen fantastischen Raum zur Präsentation zur Verfügung gestellt haben.

Hier ein paar Impressionen für alle, die nicht dabei sein konnten:

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Wir vermissen den schwarzen Raum mit seinen riesigen Leinwänden … :-( und euch natürlich!!! ;-)
Da ist wieder einmal eine spannende Zeit zu Ende…
Eure BINARIOS

28. April 2015

videogame real life

Abgelegt unter: Allgemein, Filmproduktion, Öffentliche Präsentation — Tags:, , , — admin @ 18:55

OS “Am Holländer” - Einblick in den Animationsfilmworkshop

Wo gibt’s denn sowas? Jetzt sind wir schon das 4. Jahr an der Oberschule in Döbeln und die Schüler hauen einen immer wieder aufs Neue um.
Dieses Jahr sind in der Turnhalle zwei Jump ‘n’ Run - Games entstanden: zwei absolut coole Real Life Videogames… hier seht ihr die Super-Gegner: Knochenfeucht und Monkey Danger !!!
Gegner KnochenfeuchtMonkey Danger

mario-reality

… aus dem legendären Spiel Mario Reality mit dem neuen Superhelden Lukas Hunter. … Screenshot…
splinter Acent Zombie, das zweite Real Life Videogame trumpft auf mit Gegnern wie Splinter, dem Seelenfresser - … [Screenshot Acent Zombie]

acent3
Danke euch allen! Great fun!
Wir kommen gern wieder ;-)
theBINARIOS …

15. März 2015

Museumspädagogischer Workshop

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , — admin @ 20:29

Fotoaufnahme aus dem ersten Workshoptag

Zur Ausstellung Stalker/Material von Ulrich Polster machen wir einen museumspädagogischen Workshop (für Schüler der Kl. 8-12).

Workshopinhalt ist zum einen die gemeinsame Betrachtung und Analyse der Videoprojektionen von Ulrich Polster und zum anderen eine individuelle medienpraktische Arbeit, die die Projektionen als Kulissen nutzt. Dabei wird mit einer besonderen Animationstechnik gearbeitet, der “Pixilation”. Das heißt, mittels Stop-Motion-Aufnahme können verschiedene Gegenstände über die zeitliche Aneinanderreihung von Einzelbildern trickreich bewegt und damit gleichsam zum Leben erweckt werden. Sie können im Bild auftauchen oder verschwinden, über die Fläche gleiten oder sich verformen. Der Zeitraffereffekt sorgt dabei für Aha-Erlebnisse, so lassen sich die Prozesse zeitlicher Veränderungen wie die Metamorphosen aus Ulrich Polster Stalker/Material handelnd erschließen.
Für den Workshop werden keine speziellen Kenntnisse vorausgesetzt. Er kann als Einführungsveranstaltung in die Videotechnik genutzt werden. Die Teilnehmenden werden auf unkomplizierte Weise mit Aufnahme und Schnitt vertraut gemacht und bekommen mit der Pixilation-Technik etwas an die Hand, dass sie später auch leicht selbst wieder umsetzen können.

Termine für das medienpädagogische Angebot können mit Fr. Thiemer (Telefon: 0371-3676680) von der Neuen Sächsischen Galerie vereinbart werden.

Gruppengröße: maximal 12 Teilnehmer

Multikanalvideoprojektion von Ulrich Polster
Ausstellungszeitraum: 24. Februar bis 10. Mai 2015
Neue Sächsiche Galerie, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz

21. Februar 2015

FOX-CAMP Winterferien

Abgelegt unter: Allgemein, Filmproduktion — Tags:, — admin @ 17:53

Das FOX-CAMP ist ein Schülercamp, das in den Ferien stattfindet. In diesen Winterferien waren wir auch mit dabei und deshalb wurde nicht nur Mathe, Deutsch und Englisch gepaukt, sondern nachmittags mit uns ein super gigantisches Real-Life-Computer-Game gedreht. Frau Elster, Donald Duck und jede Menge Zombies sind in diesem Game unterwegs. Hier ein paar Impressionen:


Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Camp im Sommer!!! ;-)
Georg & Annett

P.S. Wenn ihr mehr wissen wollt über das Camp, dann hier diesem Link folgen: FOX-CAMP

30. Juni 2014

Die Clips des WebVideoWorkshops

Abgelegt unter: Allgemein, Filmproduktion — Tags:, , , , — admin @ 10:54

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